| Inhalt |
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1. |
Was
war? |
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2. |
Was
kommt? |
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3. |
Special |
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1. Was war? |
Die Wellen schlugen hoch und die Gischt brauste vergangene
Woche, als die Lunzer Seebühne ganz im Zeichen des Hip Hops stand.
Doch vorerst waren die Wasser noch ruhig. Amy Denio eröffnete mit
einem wunderbaren Konzert, abermals kongenial unterstützt von den
Kiahmöchan. Es folgten grandiose Abende zwischen Hip Hop und
Jazz, bei denen sich vor allem die beiden britischen Beatboxer
Lyrikool Lipz und Lippikool als wahre Publikumslieblinge erwiesen.
Doch auch Rapper, Breakdancer und die schrägen Improvisationen von
K3 wussten das Publikum der wellenklaenge zu begeistern. Da konnten
die Hagelkörner noch so groß sein, der hervorragenden Stimmung tat
dies keinen Abbruch. Am Donnerstag sorgte zudem das Oktavian
Ensemble bei hochsommerlichen Temperaturen für so manches verdutzte
Gesicht in Lunz am See, tauchte das Bläserensemble doch im Seebad,
im Unimarkt oder auf der Seeterrasse unerwartet auf, um mit
Harmoniemusik von Mozart und Haydn zu beglücken. Fulminant endete
diese zweite Festivalwoche am Samstag mit dem "Jazz & Hip Hop
Crossover Jam", bei dem sich alle Künstler der Woche zusammen mit
den Teilnehmern des Beatbox-Workshops zu einer gemeinsamen
Performance zwischen Jazz, Beatboxing, Breakdance und Rap einfanden
– ein toller Abend, der zu einem rauschenden Fest
geriet.
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2. Was kommt? |
Die Wogen des Lunzersees haben sich geglättet, wenn am
21.7. im Musiksalon von Schloss Seehof mit Sylvia Kummer & Uli
Kupelwieser und einem Abend mit Schubertliedern die
wellenklaenge in ihr „feines Finale“ starten. Es folgt eine
Festivalwoche, die mit hochkarätigen Konzerten zwischen feinstem
Jazz und erlesener Klassik wieder in den gewohnten Bahnen
verläuft. Am 23.7. wird das Moscow Art Trio den Jazz-Gourmets
einen musikalischen Leckerbissen zwischen jazziger Improvisation und
osteuropäischer Folklore servieren. Klassik-Liebhaber kommen am
24.7. voll auf ihre Rechnung, wenn die Salzburger Star-Pianistin
Cornelia Herrmann mit einem klassischen Soloprogramm die Lunzer
Seebühne beehrt. Der 25.7. gehört der extravaganten New Yorker
Singer/Songwriterin und Akkordeonistin Rachelle Garniez, die im Trio
antritt, um mit ihren dunklen, sowohl fragilen als auch ironischen
Moritaten, in denen sie grandios mit Versatzstücken aus Walzer,
Tango, Swing, Blues und Chanson jongliert, die wellenklaenge 2009 zu
beschließen.
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3. Special |
Auch eine Dichterlesung steht bei den diesjährigen
wellenklaengen wieder auf dem Programm. Mit der Spoken-Word-Artistin
Mieze Medusa gibt sich am 22.7. eine wortgewaltige Fixgröße der
heimischen Hip Hop- und Poetry-Slam-Szene auf der Lunzer Seebühne
die Ehre. Mieze Medusa wird an diesem Abend aus ihrem jüngsten Roman
„Freischnorcheln“ lesen, eine ebenso komische wie treffende
Auseinandersetzung mit modernen Lebensentwürfen zwischen
Selbstverwirklichung und Prekariat, zwischen "gegen den Strom
schwimmen" und "Kopf über Wasser halten".
Kommen Sie und
schnorcheln sie mit!
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