Presseinformation 2/2009
Am 3. Juli ist es so weit. Die sonst so ruhigen Wasser des Lunzersees werden sich wild tosend zu einem künstlerisch hochkarätigen Gespinst formieren, wenn die wellenklaenge, lunz am see auf der einzigartigen Seebühne von Hans Kupelwieser in ihr zwölftes Jahr gehen.
Eröffnet wird das Festival für zeitgenössische Kunst, das dieses Jahr unter dem Motto wildwasser und wellengespinst steht, am 3.7. von der amerikanischen Multiinstrumentalistin Amy Denio, die gemeinsam mit ihrem Damen-Saxofon-Quartett The Tiptons auf die Göstlinger Männerjodelgruppe D´Kiahmöcha trifft. Gemeinsam werden sie auf der Lunzer Seebühne ein Wellengespinst der ganz besonderen Art weben.
Am Samstag, den 4.7. wird die türkisch-stämmige Sängerin Fatima Spar samt ihren Freedom Fries über die Seebühne fegen und dem Publikum mit ihrem mitreißenden kosmopolitischen Sound, der sich aus den unterschiedlichsten Stilen und Kulturen speist, eine feurige musikalische Mixtur präsentieren.

Am Beginn der ersten Festivalwoche, die ganz dem Dresdner Ausnahmemusiker und langjährigen Freund der wellenklaenge, Tristan Schulze, gewidmet ist und in welcher dieser mit Musikern ganz unterschiedlicher Genres ein abendfüllendes Konzert für Streicher, Bläser, Chor und Solostimmen einstudieren wird, steht am 7.7. eine Podiumsdiskussion zum Thema "Wer ist KünstlerIn?". Ein klassisches Cello-Solo des Protagonisten, zu dem sich im Laufe des Abends mit deeLinde ein zweites Cello dazu gesellen wird, läutet dann am 8.7. die Tristan Schulze Personale ein. Am 9.7. trifft Tristan Schulze auf die vier Damen von Netnakisum, die als Streichquartett auf ihre unnachahmliche Art und Weise Klassik mit schräger Volksmusik verbinden. Am 10.7. taucht Tristan Schulze in die Jazz- und Rockmusik ein. Andi Tausch an der Gitarre, Lukas König am Schlagzeug und Manuel Mayr am Bass werden ihm dabei zur Seite stehen, bevor am Samstag, den 11.7. die Uraufführung des von Tristan Schulze exklusiv für die wellenklaenge konzipierten Konzerts die erste Festivalwoche beschließt. Mit von ihm eigens für diese Veranstaltung verfassten Texten wird sich  Burgschauspieler Robert Reinagl zu den Beteiligten der Woche gesellen, um - unterstützt vom sinkenden Abendlicht und der herrlichen Naturkulisse - diese erste Festivalwoche in ein furioses Finale zwischen gesprochenem Wort und Musik zu führen.

In der zweiten Festivalwoche kommt es auf der Lunzer Seebühne mit der jazz & hip hop  regatta zu einer noch tieferen Durchdringung und Vermischung der Stile und Genres. Im Zentrum steht die urbane Jugendkultur des Hip Hop, die an mehreren Abenden mit Jazz, Klassik und Rock kurzgeschlossen wird. Zur Einstimmung wird Amy Denio am 14.7. einen Solo-Abend bestreiten. Unter dem Signet Rock meets Rap trifft am 15.7. der gleichsam jazzige wie rockige Sound der jungen österreichischen Band The Flow auf die Wortkaskaden der heimischen Rapper Foxxxy  und Kurd.Y sowie das Beatboxing von CCK. Beatboxing versus Drums lautet das Duell, das am 16.7. auf der Seebühne ausgetragen wird, wenn sich die Schlagzeuger Robert Kainar und Peter Kronreif mit den englischen Vokal-Akrobaten Lyrikool Lipz und Lippikool einen fulminanten Schlagabtausch im Zeichen der Beats liefern. Untertags wird das Oktavian Ensemble als Classic Surprise in den Lunzer Alltag einbrechen und an ungewöhnlichen Orten sein Publikum mit Harmoniemusik von Haydn und Mozart verzaubern.

Am 17.7. heißt es dann Jazz meets Breakdance. Die experimentellen Jazz-Klänge von Amy Denio und K3 werden die Breakdancer von Nobulus bei ihrer der Schwerkraft trotzenden Performance antreiben. Am Samstag, den 18.7. kommt es im Jazz & Hip Hop - Crossover Jam schließlich zu einer Symbiose aller musikalischen und performativen Bruchstücke dieser Regatta, wenn sich alle Künstler der Woche auf der Seebühne zum Konzert einfinden und sich Rap-Akrobat Amenofils in französischsprachigem Hip Hop ergeht.

Parallel zu den Ereignissen auf der Seebühne findet in der Woche vom 13. bis 18.7. ein Schuhplattler- und ein Beatbox-Workshop statt, deren Teilnehmer am 18.7. auf der Lunzer Seebühne in einer gemeinsamen Performance ihre Ergebnisse präsentieren werden.

Am Sonntag, den 19.7. steht unter dem Titel "Von See zu See" das traditionelle Jakobisingen auf dem Programm und die Lunzer Seebühne damit ganz im Zeichen der heimischen Volksmusik.

Das feine Finale der letzten Festivalwoche verläuft wieder in gewohnten Bahnen. Erlesene Konzerte zwischen Jazz und Klassik sowie eine Dichterlesung werden dabei zur Aufführung gelangen. Den Auftakt machen Sylvia Kummer & Uli Kupelwieser, die am 21.7. im Musiksalon von Schloss Seehof Schubertlieder virtuos intonieren werden. Am 22.7. liest Mieze Medusa, wortgewaltige Fixgröße der österreichischen Hip Hop- und Poetry-Slam-Szene, aus ihrem Roman "Freischnorcheln". Mikhayl Alperin und sein Moscow Art Trio, dem auch Hornvirtuose Arcady Shilkloper und Sänger Sergey Starostin angehören, beehren am 23.7. mit ihrer wunderbaren Musik zwischen jazziger Improvisation und osteuropäischer Folklore die Lunzer Seebühne. Nachdem am 24.7. die Salzburger Star-Pianistin Cornelia Hermann ihr Publikum mit einem klassischen Soloprogramm verzaubert hat, gehört der letzte Abend der wellenklaenge (25.7.) der extravaganten New Yorker Singer/Songwriterin und Akkordeonistin Rachelle Garniez, die im Trio antritt, um mit ihren dunklen, sowohl fragilen als auch ironischen Moritaten, in denen sie grandios mit Versatzstücken aus Walzer, Tango, Swing, Blues und Chanson jongliert, die wellenklaenge 2009 zu beschließen.

Tauchen Sie mit uns ein und lassen Sie sich von den wellenklaengen umspülen!

Das vollständige Festival-Programm findet sich unter www.wellenklaenge.at.

Mit der Bitte um Berichterstattung und den besten Grüßen,

andreas kössl
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